
Mothers Cake: Ein Manifest der rohen Erneuerung - WE R ALL GONNA DIE
Es gibt Bands, die verwalten ihr Erbe. Und dann gibt es Mothers Cake. Für diese Band ist Stillstand kein Zustand, sondern ein künstlerischer Verrat. Wer die Diskografie von Mother’s Cake betrachtet, blickt nicht auf eine Aneinanderreihung von Alben, sondern auf eine ständige Metamorphose, ein unermüdliches Ringen um die Wahrheit im Klang. Nach dem Erfolg von „Ultra Bliss“ (Embassy of Music) wäre es die bequeme Wahl gewesen, das dortige Erfolgsrezept zu konservieren – doch genau das ist nicht die DNA dieser Band.
Eine Historie, in Blut und Schweiß geschrieben. Ok, ich gebe zu das ist schon übertrieben, aber der Weg, den Mothers Cake seit ihrer Gründung zurückgelegt haben, gleicht einer Reise durch den Sturm. Von den frühen Tagen an, als sie mit Ikey Owens (The Mars Volta, Jack White) an ihrem Debüt „Creation's Finest“ arbeiteten, bis hin zu den großen Bühnen der Welt, auf denen sie an der Seite von Legenden wie den Deftones, Iggy Pop, Limp Bizkit, Alice in Chains und Deep Purple spielten. Sie haben die Arena in Wien zum Beben gebracht, ausverkaufte Shows in Australien, Mexico und Südafrika gespielt und das Publikum in Indien in Ekstase versetzt. Diese Hingabe wurde nicht nur durch Millionen von Streams und weltweite Chartplatzierungen belohnt, ihre Songs finden sich auch in Videospielen, TV-Serien und Kinofilmen. Diese Geschichte ist jedoch kein Grund, sich auszuruhen – sie ist das Fundament für einen noch radikaleren Aufbruch.
Der Punk-Kodex, oder zurück zum Ursprung der Energie Das sechste Studioalbum WE R ALL GONNA DIE (Esis3-RECORDS), das am 9. Oktober 2026 erscheint, ist das bisher ehrlichste Zeugnis einer Band, die keine Kompromisse mehr duldet. Die Produktion wurde von allem Überflüssigen befreit; der Sound ist nun kompromisslos punkig, rau und peitschend. Es gibt keine Verstecke mehr hinter glatter Studio-Magie, keine kalkulierten Harmonien – nur noch den puren, ungefilterten Zugriff.
Die erste Single „We are all gonna die“ (VÖ: 7. Mai 2026) ist dabei mehr als nur ein Vorbote; sie ist ein Manifest. Sie ist der Beweis, dass Mothers Cake die Fesseln ihrer eigenen Vergangenheit abstreifen, um eine neue, fast schon schmerzhafte Energie zu entfesseln. Wer nach dem Sound von gestern sucht, sucht vergeblich und wird hier auf eine neue Reise geschickt.
Dieses Album ist kein weiteres
Externer Inhalt: MOTHER'S CAKE auf YouTube
An dieser Stelle findest du ein Video von YouTube, dass die Veranstaltungsberschreibungen ergänzt.


